Grenzüberschreitender Materialeinkauf
Krankenhäuser müssen wirtschaftlich arbeiten. Sie müssen ihre Leistungen – zum Wohl der Menschen im Land – kostengünstig und effizient erbringen, ohne dass der hohe Anspruch an Qualität dabei in Frage gestellt wird. Der Materialeinkauf stellt eine der zentralen Stellschrauben der Wirtschaftlichkeit dar und beinhaltet grundsätzlich ein hohes Einsparpotential.
Eines der Kernprobleme des Materialeinkaufs für ein einzelnes Krankenhaus ist das unterschiedliche Kräfteverhältnis zwischen dem Klinikeinkäufer einerseits und namhaften Medikalprodukteherstellern auf der anderen Seite. Diese agieren weltweit, kennen und nutzen ihre Stärke und machen es dem einzelnen Einkäufer schwer oder unmöglich, seine Konditionen nennenswert zu verbessern.
Dieses ungleiche Kräfteverhältnis lässt sich ändern, indem Kliniken sich zusammenschließen um im Einkauf zu kooperieren, national wie grenzüberschreitend.